🇹🇭 Bangkok: Touri-Hotspots

Bangkok hat sehr viele ruhige Ecken und auch Gegenden, wo man der einzige weiße Europäer weit und breit ist. Aber es gibt einige Hotspots, wo man in (westlichen) Touristenmassen versinkt – auch die haben wir nicht ausgelassen, weil sie wirklich sehenswert sind. Das Erreichen der Hotspots war recht gut über die öffentlichen Verkehrsmittel (Boot, U-Bahn, Zug) möglich, die Eintrittspreise sind recht ordentlich 🙂


Highlight 1: Der Königspalast „Grand Palace“ inkl. Smaragdbuddha im Wat Phra Kaeo

Diese gewaltige Tempel- und Palast-Anlage liegt mitten in der Stadt und ist bis heute Residenz für den König und seine Familie. Die Tempel wurden von den Königen der Rama-Dynastie gebaut und ständig erweitert, hier wird man von Gold und Porzellan fast erschlagen 🙂 Die große Halle beherbergt den sehr heiligen Smaragd-Buddha, der ursprünglich aus Laos stammte, dann in Ayutthaya war und nun hierher gebracht wurde. Diese Statue wird je nach Saison in einer feierlichen Zeremonie vom König selbst immer anders angezogen und soll dem Reich Glück und Wohlstand sichern. Überhaupt gibt es hier viele Orte, an denen der König – der auch gleichzeitiges Oberhaupt des Glaubens ist – Zeremonien vollzieht, bei denen zum Beispiel um Regen oder eine gute Ernte gebeten wird.

Als wir den Palast besucht haben, wurden Bus-weise Trauer-Gruppen aus dem ganzen Land angekarrt, um die kürzlich verstorbene und hier aufgebahrte Königin-Mutter zu ehren. Als Ausländer durfte man dort nicht hin, die vielen hundert schwarz gekleideten Frauen waren dennoch interessant zu beobachten.

Der Palast selbst ist eher westlich gehalten (bis auf die Dachgiebel), also eher unspektakulär. Diese Gebäude darf man auch nur von außen betrachten, weil hier der König und seine Familie lebt und Hof hält.


Highlight 2: Wat Arun

Dieser Tempel- und Klosterkomplex ist ein wahrer Touristenmagnet. Natürlich schauen die Türme super aus und die Geschichte dahinter ist faszinierend, aber fast noch spannender sind die vielen Touristen, die in ausgeliehenen traditionellen Thai-Kleidern (bzw. Männer mit Puff-Hosen und Schwertern) vor den reich verzierten Fassaden posieren. Hier könnte man Stunden damit verbringen, Fotografen zu beobachten, wie sie Touristen in Szene setzen. Die Ergebnisse kann man auf Instagram bestaunen 🙂


Highlight 3: Der große Buddha von Wat Paknam Phasi Charoen

Schon von der 1km entfernten Bahn-Station sieht man diese massive Statue von Buddha und den dazugehörigen weißen Turm über die umgebenden Gebäude thronen. Wow! Auch hier ist mitten in der Stadt ein großes Monument des Glaubens der Menschen gesetzt worden und es ist gar nicht verwunderlich, dass es viele Besucher anlockt. Ähnlich wie beim GWK in Uluwatu kann man die Größe der Statue auf Fotos kaum rüberbringen. Man fühlt sich sehr klein und ist einfach nur baff.

Den weißen Turm kann man auch bis zum 4. Stock erklimmen und hat von dort aus einen schönen Blick auf die umliegenden kleineren Kloster- und Tempel-Anlagen. Ein Besuch hier ist auch in der Mitte des Tages möglich – hier ist es von den Besuchern her nicht so schlimm wie beim Wat Arun oder dem Königspalast.


All diese Orte waren sehr stark besucht, auch an Wochentagen. Gelohnt haben sich die Besuche trotz der Menschenmassen aber auf jeden Fall, schon allein um die ganzen Instagram-Menschen im Wat Arun zu bestaunen :)))

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