Unsere ersten Tage in Georgien verbringen wir in der Hauptstadt. Hier gibt es viel zu entdecken und eine tolle und erschwingliche Gastro-Szene. Ein Bier im Lokal grade mal 1,7 Euro, den Hauswein gibt es tlw. gratis zum Essen dazu und wird auch immer wieder nachgeschenkt. Das Essen selbst ist sehr bodenständig aber wirklich gut – viel Butter und viele frische Kräuter. Der Straßenverkehr ist sehr stressig… als Fußgänger muss man schon ziemlich aufpassen – Zebrastreifen gibt es zwar, sind aber ohne Ampel eher eine Empfehlung 🙂
Schade: sind schon öfter gewarnt worden, dass man in Lokalen aber auch in Geschäften das Wechselgeld gut kontrollieren muss und bei der Kartenzahlung auch schauen soll, dass eh der richtige Betrag eingegeben wird. Also, Augen auf beim Bezahlen!
Am ersten Tag haben wir schon viele der georgischen Spezialitäten probiert – besonders gespannt waren wir auf das Pizza-Schiffchen mit Ei (Khachapuri Adjaruli) – war wirklich sehr sehr gut aber mit dem vielen Käse und dem zusätzlichen Stück Butter auch recht sättigend. 😉 Der fast überall vorhandene Hauswein ist recht süß und fruchtig.
Folgende Highlights haben wir uns angesehen:
Tag 1 (17km):
- Die Sameba-Kathedrale – riesige orthodoxe Kirche auf der Spitze eines Hügels. Sehr imposant!
- Die Friedensbrücke – moderne Brücke über den Fluss Kura
- Die Metechi-Kirche direkt am Fluss – eine sehr alte Klosteranlage, inkl. orthodoxer Mönche
- Der schiefe Uhrturm – hier gibt es die kleinste Turmuhr der Welt zu bestaunen
- Die Mutter Georgiens Statue – erreicht man nach einer Wanderung auf einen steilen Hügel oder per Seilbahn. Imposante Sowjet-Statue, die schon von Weitem sichtbar ist.
- Ein Kellerlokal, wo es den Wein gratis zum Essen dazu gab, und auch recht großzügig nachgeschenkt wurde
- Eine edle Winery auf einem der vielen Hügel der Stadt













Tag 2 (14km):
An diesem Tag wurden wir von einem Gewitter geweckt, das bis in die späten Vormittagsstunden andauerte. Deshalb sind wir dann etwas später in den Stadttrubel gestartet: mit einem Besuch in einer der berühmten Schwefelbäder. Das 45 Grad heiße Wasser war uns fast etwas zu heiß, so haben wir wirklich nur wenig Zeit in dem angeblich heilenden Wasser verbracht 🙂
Weitere Stops waren an diesem Tag die St. Davids Kirche (wo wir bei einer orthodoxen Hochzeit dabei waren) und die Festung Nariqala. Besonders schön waren aber die Spaziergänge durch die engen Gassen mit den vielen historischen Häusern (die an Wien oder Paris erinnern) und der tollen Street-Art. Außerdem haben wir die berühmten georgischen Teigtaschen – die Khinkali – probiert… Fazit: der Hauswein ist besser 😉







Tag 3 (15km):
Unverhofft haben wir noch einen dritten Tag in Tiblisi verbracht – da wir unseren Mietwagen aufgrund einer Reparatur erst einen Tag später bekommen… so haben wir an diesem Tag den Hausberg der Stadt zu Fuß bezwungen, sind von derStadt zum Mtatsminda Park gewandert und dann über den Turtle Lake wieder hinab in die Stadt. Lustig: Yandex Maps hat uns über die Downhill-Strecke hinab in die Stadt geleitet… gut, dass an diesem Tag nicht so viele Mountainbiker unterwegs waren. :)))
Abends gab es für uns dann wieder georgische Spezialitäten und einen guten Hauswein auf der Rustaveli-Straße.




