In dieses abgelegene Tal gelangt man nur mit einem 4×4-Fahrzeug und muss sich auch bei einer Übernachtung auf wirklich kühle Temperaturen gefasst machen. Auf 2.200 Metern Seehöhe hatte es in der Nacht, als wir dort übernachteten, gerade einmal 3 Grad. Ohne Innenzelt und gute Schlafsäcke kann das schon ziemlich ungemütlich werden. Wir hatten es in unserem tollen Dachzelt jedoch sehr gemütlich und konnten am Morgen die Tour ins Tal ganz allein starten – noch bevor irgendwelche Tagestouristen auftauchten.
Ganz allein? Das stimmt nicht ganz. Ein großer Hirtenhund hat uns über viele Kilometer begleitet. Ganz uneigennützig war das natürlich nicht – nachdem wir ihm beim Frühstück ein paar alte Kekse gegeben hatten, erwartete er sich wahrscheinlich den einen oder anderen weiteren Snack. 🙂
Der Weg selbst führt an einigen natürlichen Mineralwasserquellen und alten Wehrtürmen vorbei. Große Kuh- und Schafherden grasen auf der weitläufigen Hochebene und die Fernsicht ist auf dieser Höhe absolut klar.
Das Truso Tal ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Wenn möglich, sollte man auch hier oben eine Nacht verbringen – so kann man die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses besonderen Ortes noch viel besser genießen.
Die Wanderung ist recht flach und man kann bis zu 20km bis ans Talende (=Grenze zu Russland) gehen.
Link zur Tour auf Wikiloc.com: LINK














